Es war ein wunderschönes Berggottesdienstwochenende!
Am Samstagabend beim Konzert, anlässlich des «300 Jahre Kirchenjubiläum» in der Mitlödner Kirche, mit herrlichen Melodien des Posaunenchor Tairnbach, mit Edith und Elsbeth wehte der «Malojawind» und Martin Zimmermann erfreute uns, «flog nur so über die Orgeltasten» mit Klängen aus der Feuerwerksmusik, während sich draussen ein Naturfeuerwerk, mit Blitz und Donner entlud.
Am Sonntagmorgen war’s noch wolkenverhangen…, aber bald folgte ein herrlicher Tag!
Auf dem «Riitplatz auf Giplen», herschte emsiges Treiben, Tische, Bänke wurden aufgestellt und die wunderschöne Fahne vom Kinderlager aufgehängt.
Um 10.30 eröffnete der Posaunenchor aus Tairnbach den Gottesdienst.
«Alle in einem Boot—Jesus mitten im Sturm», das war das Thema vom Kinderferienlager in Gais und vom Berggottesdienst. Passend mit dem Jodellied, «im Gwitter», vorgetragen vom Jodelterzett Leandra, Annamarie und
Elsbeth, segelte das «Gottesdienstböötli» weiter. Die drei neuen Konfirmanden wurden begrüsst, die Kinder vom Ferienlager tanzten zwei Tänze, Pfarrerin Almut Neumann vertiefte in der Predigt «das Schifflein - unsere Kirche, wir sind aufeinander angewiesen, wir brauchen uns gegenseitig!». Nach dem unser Vater und Segen, beim Naturjodel mit Talerschwingen, wirkten spontan der Posaunenchorpräsident Jürgen Fuchs und mit Unterstützung von Annamarie, Fridolin Landolt beim «Fünfliber drehen» mit.
Der Kirchenpräsident Ueli Fäs bedankte sich bei allen, die zum guten Gelingen des Berggottesdienstes mitgewirkt hatten! Ein herzliches Dankeschön vor allem an den Posaunenchor Tairnbach, der unter Leitung von Rüdiger Egenlauf, zum 32sten mal, den Berggottesdienst aufs Schönste musikalisch umrahmt hat!
Vielen Dank auch an Almut Neumann, die alle Jahre wieder das ganze Pfarrhaus zur Verfügung stellt und die Familien mit Kindern und Kindeskindern von Tairnbach, beherbergt. Ein grosses Danke an Marco Menzi und Familie fürs Grillieren und allen Kuchenspendern!
Bei feiner Grillwurst, Kuchen, Torten und Kaffee, gemütliches Beisammensein von jung bis alt, mit Posaunenchorklängen von Tairnbach, lüpfiger Ländlermusik von Annamarie, Leandra, Elsbeth und klangvoller Drehorgelmusik gespielt von Andrea Leuzinger, genossen wir den schönen Sonntag!
In der ersten Sommerferienwoche durften Mitlödner Kinder wieder das Lagerleben im Appenzellerland geniessen. Das Kinderferienlager der reformierten Kirchgemeinde Mitlödi stand in diesem Jahr unter dem Thema „Alle in einem Boot“.
Nach langer Zeit fand unser Ferienlager wieder im wunderschön abgelegenen Lagerhaus „Hirschboden“ statt. 26 Kinder und Jugendliche sowie die Lagerleiter Almut Neumann, Monika Luchsinger, Franziska Bühler und Damaris Fenner fuhren wieder mit zwei Sportbussen der Gemeinde Glarus, FS Sport, und einem Bus von Luchsinger Transport Mitlödi und mit einem PKW dorthin.
Nach der Zimmereinteilung und dem super Mittagessen durften sich alle in der gemütlichen Badeanstalt in Teufen von der Hitze ausgiebig abkühlen. Dann gab es noch einen lustigen Spieleabend.
Weiter ging es dann mit einer wunderbaren Greifvogelschau in Buchs, die die Kinder in Erstaunen versetzte, flogen doch die großen Vögel direkt über ihre Köpfe hinweg, fast zum Anfassen. Danach fuhren wir in die tolle Badi in Altstätten.
Mit Plausch-Wettkampf-Spielen, mit einer Schatzsuche, im Regen auf dem Barfuß- Weg, ebenso mit einer interessanten Führung durch den Walderlebnisraum Gais „Naturpfad der Sinne“ mit anschließendem gefahrlosen Grillieren in Mitten der schönen Natur, konnten wir harmonische Tage miteinander erleben.
Die Kinder stellten fein duftende Seifen her und durften sie zur Erinnerung an dieses Lager behalten.
Da wir unser Jubiläum „300 Jahre Kirche Mitlödi“ in diesem Jahr feiern dürfen,
findet ein besonderes Konzert mit Gospellieder statt, von den Kindern und den Inspirational Singers gesungen.
Die Chorleiterin der Inspirational Singers, Monika Burges, kam extra mit ihrem Ehemann nach Gais, um mit den Kindern Lieder und Tänze einzuüben. Vielen herzlichen Dank.
Ein wenig werden wir schon am Berggottesdienst hören und sehen, und dann natürlich an dem Gospelkonzert am 28. September um 17.00 Uhr.
Was wäre das Kinderlager ohne das Erstellen einer Fahne zum Motto: “Alle in einem Boot – mit Jesus im Sturm“. Im Berggottesdienst wird dieses Thema durch die Konfirmanden vorgestellt.
Am Samstag ging es nach Hause ins Glarnerland, wo die Kinder von ihren Familien freudig erwartet wurden.
Das Lager war auch dieses Jahr nur möglich, weil sich wieder ein freiwilliges Helferteam zur Verfügung gestellt hat, den Kindern eine lässige Reise zu gestalten. Ein großes Dankeschön an Monika Luchsinger, Franziska Bühler, Damaris Fenner; jeder von ihnen hat ja seine Ferien geopfert. Danke ebenso den jugendlichen Helfern.
Mit Naturalgaben vom Hüsliguet und der Metzgerei Menzi und Luchsinger Bus, der wieder gesponsert wurde, unterstützte das Mitlödner Gewerbe dieses Kinderlager; aber ebenso feine Kuchen, von Müttern gebacken. Geldspenden des Mitlödner Dorfvereins und von Privatpersonen und Kollekten sind immer wieder ein Garant dafür, dass die Lagerwoche durchgeführt werden kann. Vielen, lieben Dank.
Die reformierte Kirche in Mitlödi wurde vor 300 Jahren erbaut und feiert in diesem Jahr ihr Jubiläum. Darum stand auch die Konfirmation am Palmsonntag unter dem Thema «Lebenshäuser auf festem Fundament erbaut».
Gemeinsam mit Pfarrerin Almut Neumann haben die fünf Konfirmanden, Valentin Plüss, Robin Wendt, Simon Knobel, Christian Hösli, Robin Marty, und die zwei Konfirmandinnen Yara Menzi und Sabrina Zentner, mit viel Engagement und Freude diesen Gottesdienst vorbereitet und mitgestaltet. Der Gottesdienst wurde mit Orgelmusik, gespielt von Martin Zimmermann, umrahmt.
Bei der Grundsteinlegung der Kirche Mitlödi vor 300 Jahren hiess es damals wie heute:
Auf Grund mit Stein wird aufgebaut, ein schönes Haus, auf das man schaut.
Bauen ist, was soll man sagen, ein großes Werk, man muss es wagen.
Denn es soll für immer stehen, auch dann, wenn starke Winde wehen;
und dass alle Grobheit dieser Welt an starken Mauern niederfällt.
Bevor das neue Werk nun startet, ein jeder auf den Anfang wartet,
legen wir den ersten Stein. Es muss der allerbeste sein!
Er trägt mit seiner ganzen Kraft, das, was das Handwerk hier erschafft.
Nun sei der Grundstein Glücksymbol, für Haus und Bauherr Ruhepol!
Auf dass der Stein für immer liegt und Glück mit guter Zukunft siegt.
Pfarrerin Almut Neumann wünschte den Konfirmanden, dass sie ein solches Fundament für ihr Lebenshaus haben mögen, das nicht bei jedem Sturm umgeblasen wird.
Wie sie dann auf diesem Fundament weiterbauen, wird ganz verschieden aussehen. Alle haben sie unterschiedliche Wünsche und Vorstellungen vom Leben. So können auf diesen Fundamenten Lebenshäuser entstehen, und ihre Vielfalt ist ein ganz besonderer Reichtum.
Ein weiteres Konfirmandenjahr fand so seinen schönen Abschluss und die Feier wird hoffentlich noch lange in Erinnerung bleiben.
Der Kirchenrat Mitlödi wünscht allen Konfirmierten und ihren Familien nochmals alles Gute und Gottes Segen für den neuen Lebensabschnitt.
Am diesjährigen Nachmittag-Alters-Herbscht-Reisli der Kirchgemeinde Mitlödi geht die Fahrt über die Kantonsstrasse nach Siebnen und hinauf durch das Wägital zum Stausee. Zurück nach Vordertal, um hinauf auf die Sattelegg zu gelangen. Im Bergrestaurant bei den Familien Schnyder und Kessler erwartet die Gesellschaft ein feines «Vesper» bei Ländler-Musik mit Gesang. Als Überraschungsgäste spielten Toni Tschümperlin, Handorgel, und Franz Schmidig, Schwyzerörgeli, zusammen mit Elsbeth Hefti, Schwyzerörgeli und Gesang, und Annemarie Hodel, Gesang. Einige Teilnehmer benutzten den Aufenthalt auf der Sattelegg, um einen Besuch in der nahen Klausen-Kapelle abzustatten. Die Heimreise geht hinunter nach Willerzell über die Sihlsee-Staumauer weiter via Schindellegi zurück nach Mitlödi. Das Wetter meinte es gut und die Regenwolken vom Vormittag haben sich verzogen. Ein Dank für das gute Chauffieren den beiden Fahrern, Rolf Rhyner, Car, und Jost Kundert, Kleinbus. Ein Dank auch an die Organisatorin; Elsbeth Hefti.
Bericht und Foto; Andrea-Ursula Leuzinger
«….der ist wie ein Baum, gewachsen an den Wasserbächen»
Unter diesem Thema stand die Konfirmation am Palmsonntag in der reformierten Kirche in Mitlödi. Gemeinsam mit
Pfarrerin Almut Neumann haben die vier Konfirmanden, Jan Bommer, Elias Glatz, Martina Gwerder und Martin Zimmermann, mit viel Engagement und Freude diesen Gottesdienst vorbereitet und
mitgestaltet.
Der Baum, als uraltes Symbol für das Leben, steht ebenso für unseren Glauben.
Abwechslungsreich präsentierten die Jugendlichen, was es bedeutet, «wie ein Baum, gewachsen an den Wasserbächen» ( Psalm 1 ) in der Welt als Christ zu bestehen,
und was ihnen dies jetzt und auch in der Zukunft als junge Erwachsene wichtig ist.
Ländlermusik, Musik gespielt auf dem Klavier und an der Orgel umrahmten den Gottesdienst musikalisch.
Ein weiteres Konfirmandenjahr fand so seinen schönen Abschluss und die Feier wird hoffentlich noch lange in Erinnerung bleiben.
Der Kirchenrat Mitlödi wünscht allen Konfirmierten und ihren Familien nochmals alles Gute und Gottes Segen für den neuen Lebensabschnitt.